19.08.2026 19:29
Bloomberg: Sony hat Hunderte von Millionen Dollar für Service-Spiele verbrannt, aber es ist nicht erfolgreich
Bloomberg: Sony hat Hunderte von Millionen Dollar für Service-Spiele verbrannt, aber es ist nicht erfolgreich
Die Service-Strategie von Sony Interactive Entertainment ist nahezu vollständig gescheitert, erklärte Bloomberg-Journalist Jason Schreier. Außer den seltenen erfolgreichen Spielen wie Helldivers 2 und dem auf dem Start von Marvel Tokon: Fighting Souls, die von externen Entwicklern entwickelt wurden, hat das Unternehmen nichts auf dieser Front zu rühmen.
Ohne diese Spiele wäre die Strategie zu hundert Prozent ein Desaster.
Der Journalist erinnerte daran, dass Service-Spiele riesige Einnahmen bringen können, aber ihre Entwicklung mit hohem Risiko verbunden ist, weil der Kampf um die Aufmerksamkeit des Publikums auf einem überfüllten Markt stattfindet.
Ursprünglich wollte die PlayStation bis zum Ende dieses Jahrzehnts mehr als zehn Service-Spiele veröffentlichen, aber nach einer Reihe von Misserfolgen und einem starken Scheitern musste Concord die Pläne deutlich verkürzen und die interne Strategie überdenken.
Sony hat die Multiplayer-Projects God of War, Spider-Man, The Last of Us und eine Reihe anderer nicht angekündigter Großprojekte abgesagt.
Ein letztes Beispiel für Probleme war die Entwicklung von Horizon Hunters Gathering, auf die sich nach der Veröffentlichung von Horizon Forbidden West ein großer Teil der Studio Guerrilla Games konzentrierte. Nach negativen Rückmeldungen von Teilnehmern an den geschlossenen Tests forderte Sony das Team auf, das ursprüngliche Service-Konzept zu verlassen und das Projekt in ein traditionelleres kooperatives Action mit einem Story-Regime und einem kleineren Maßstab zu verwandeln.
Der Service Kurs von Sony in den letzten Jahren kontrastierte stark mit der Strategie der Zeit der PlayStation 4. Schreier erinnerte daran, dass das Unternehmen damals auf große Einzel-Story-Spiele war, die den Ruf der Marke stärkten und die PlayStation 4 mit einem riesigen Auslieferungsspiel verbreiten ließen.
Das Kauf von Bungie für 3,6 Milliarden Dollar war nicht gerechtfertigt. Sony hatte gehofft, dass die Erfahrung der Destiny-Ersteller dazu beitragen würde, die Veröffentlichung von Service-Hits durch die Entwickler von PlayStation Studios zu ermöglichen, aber das geschah nicht, und Bungie selbst stieß auf ernsthafte Probleme.
@gm_galactic # PlayStation